ELBE 28/2011 – Kurztagebuch – HUNDERTWASSER an der ELBE! – Made by kanukassel
Montag, 11. Juli 2011 4:54
HUNDERTWASSER kontra PLATTENBAU und EINHEITSGRAU! Unglaublich! Die Stadt MAGDEBURG hat sich ein HUNDERTWASSER-Haus genehmigt! Mit nichts Besserem hätte man dem monotonen „HASENKASTEN”-Baustil der Neuzeit und speziell der DDR-Zeit, die auch heute noch SICHTBAR ist, einen KONTRAPUNKT entgegensetzen können! Die GRÜNE ZITADELLE von Magdeburg verwirklicht die zentralen ECKPUNKTE (besser „Rundpunkte”) des leider schon verstorbenen Künstlers Friedensreich HUNDERTWASSER. NATUR: „Der Mensch gibt der Natur alle Flächen zurück, die er ihr widerrechtlich genommen hat. Somit werden die Dachflächen zu 100 Prozent bewaldet und nur in der GRÜNEN ZITADELLE werden sogar Fächertürme bepflanzt.” BAUMPFLICHT: „Die Rückgabe aller Dachflächen an die Natur ist nicht ausreichend. In den Mietverträgen ist die Baumpflicht verankert. Die Pflicht, von seiner Mietfläche an die Natur etwas abzugeben, einen Baum zu hegen und zu pflegen und somit eine Spontanvegetation aus dem Haus heraus zu ermöglichen. Die Bäume zahlen ihre Miete als Schattenspender, Luftverbesserer, und Lärmschlucker.” FENSTERRECHT: „Die Vielfalt der Fenster allein schließt das Fensterrecht der Mieter nicht aus. Folglich darf der Mensch die Fassade um sein Fenster so weit sein Arm mit dem Pinsel reicht, selbst gestalten. „HIER WOHNT EIN MENSCH” ist das Bekenntnis des Fensterrechts.” VIELFALT: „Kein Fenster, keine Tür, kein Grundriss — nichts gleicht sich. Analog zur Natur darf Gleiches nicht zweimal vorkommen.” Fakt ist: Ein …
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Thema: Spontanvegetation | Kommentare (0) | Autor: spontanvegetation

